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Winter - Die Zeit der Ruhe

Freitag, 21 Dezember 2018

Winter - Die Zeit der Ruhe

Die kalte Jahreszeit ist Sinnbild für Rückzug, Regeneration und Erneuerung. Wenn es draußen kalt und dunkel ist, sollten wir stets darauf achten, unseren Körper warm zu halten und ihm genug Ruhe zu gönnen. In Zeiten ohne künstliches Licht war es natürlich, mit Einbruch der Dunkelheit schlafen zu gehen. Heute haben wir Sommer wie Winter den gleichen Tagesablauf. Aber fühlen wir uns im Winter denn auch genauso wie im Sommer?

Dadurch, dass heute die Möglichkeit besteht, zu jeder Tages- und vor allem Nachtzeit noch zu lesen, außer Haus Veranstaltungen zu besuchen, sich sogar nachts in Fitness-Centern zu verausgaben, verliert man den Bezug zum natürlichen Umgang mit der Jahreszeit. Kein Wunder also, dass viele Menschen ausbrennen, sich kraftlos fühlen und anfälliger sind für Erkältungen. Hektisches Treiben, energetisch kalte Ernährung und selbstgemachter Weihnachtsstress schwächen die Nieren. Geschwächte Nieren lassen wiederum Ängste aufsteigen, man fühlt sich, als sei im vergangenen Jahr alles irgendwie zu schnell gegangen und nicht genug gewesen. Der Blick in die Zukunft wirkt schwerfällig, man fühlt sich antriebschwach und hoffnungslos.

Doch wenn wir es schaffen, uns Ruhe zu gönnen, unseren Körper zu wärmen und gut zu nähren, dann können wir auch im Geist regenerieren. Wir blicken bei einer warmen Tasse Tee auf das vergangene Jahr zurück, erinnern uns an schöne Ereignisse, zehren von den Wintervorräten, die wir zur Erntezeit sorgsam eingekocht haben. Wir gönnen unserem Körper Ruhe, gehen zeitig ins Bett und bleiben nach Möglichkeit morgens auch länger liegen. Wir ziehen uns zurück und verbringen die Tage drinnen am warmen Kamin im Kreise der Familie. Gemeinsames Backen und Singen, Äpfel mit Rosinen und gemahlenen Nüssen füllen und anschließend als Bratapfel essen, das wärmt und verbindet, bringt uns subtil in Kontakt mit unseren Ahnen und stärkt damit die Nieren und die Knochen. Gelassen und voll Freude warten wir auf den Frühling, voll Vertrauen, dass er kommen wird, sonnig und kraftvoll wie jedes Jahr.

Mit gezielten Übungen können wir das Wei Qi, das Abwehr-Qi stärken, so dass wir weniger anfällig für Krankheiten sind und auch geschützter vor elektromagnetischen Strahlungen. Ein gestärktes Wei Qi schützt uns nicht nur vor Krankheiten, sondern wir sind auch in der Lage, herankommende Einflüsse anzunehmen und als Lebenserfahrungen zu integrieren. Die Fähigkeit, Einflüsse zu unterscheiden und in schädliche oder nutzvolle, weiter helfende Reize einzuteilen, wird durch ein gesundes Wei Qi erlangt. Wichtig für ein starkes Wei Qi ist auch ein gesunder, tiefer und gleichmäßiger Atem, der den Körper mit Sauerstoff versorgt. Im Qigong erzeugen wir Energie und verteilen dieses Qi im Körper, in Verbindung mit einer augeglichenen Atmung.

Wenn wir uns auf diese Weise bewusst pflegen und zurückziehen, können wir uns körperlich und geistig regenerieren und die kraftvolle Zeit nach der Wintersonnwende nutzen, um Zugang zu unserer Körperweisheit und unserer Intuition zu schaffen. Im Winter ist die Zeit, in der die Yin-Energie am stärksten ist; das ist also auch die Zeit, um Altes loszulassen und Vertrauen für das Kommende zu schöpfen.

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